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<pre>War die „Alte Dame“ zunächst Werder Bremen vor heimischer Kulisse mit 0:1 unterlegen, gingen die Charlottenburger auch am vergangenen Wochenende in Leipzig leer aus.  <p> Denn von 133 Teams , die seit der Liga-Gründung im Jahr 1963 aufgestiegen sind (insgesamt 137 aber Darmstadt, Ingolstadt, Freiburg und Leipzig flieï¬‚en noch nicht in die Berechnung mit ein, da sie noch kein volles zweites Jahr absolviert haben), mussten nicht weniger als 53 Teams bereits im ersten Jahr wieder runter. Von den 80 Verbliebenen, die es ins zweite Jahr geschafft haben, waren hingegen nur 22 vom bitteren Gang in die Zweiklassigkeit betroffen.  <p>  Mit dem spät herausgeschossenen 1:0-Erfolg in Wolfsburg liegt das einzige echte Erfolgserlebnis mittlerweile zudem schon volle drei Monate zurück — weshalb dann der vor zwei Wochen in München eroberte Zähler aus ziemlich heiterem Himmel kam. <p> Entsprechend schwer dürfte es der einstigen Tormaschine aus Leverkusen fallen, die mittlerweile seit zwei Spielen andauernde Flaute zu beenden: Hatte Bayer noch in den ersten 20 Runden in jeder Partie geknipst, stellten sich sämtliche Bemühungen gegen Freiburg und Berlin als vergeblich heraus. <p>  In der Tat präsentierten sich die Hauptstädter gegen den zuletzt im Aufwind befindlichen Gast aus Gelsenkirchen (zuvor sieben Punkte aus drei Spielen) so reif wie noch nie:  </pre>


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<pre>Trotzdem wäre Dardai nicht Dardai, würde er den Finger nicht auch ein Stückweit in die Wunde legen. So sah er in der Mercedes Benz Arena „Fehler, die wir uns sonst nicht leisten“. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Stuttgarter „frischer, besser und schneller“ waren.  <p> für Wolfsburg spricht vor diesem Niedersachsen-Derby eigentlich nur die jüngere Bilanz aus den direkten Begegnungen. Von den letzten fünf Duellen auf Bundesliga-Ebene ging keines an Hannover — drei Mal gab es ein Remis, zwei Mal siegte Wolfsburg.  <p>  Die hier von den Rheinländern mindestens erwarteten zwei Tore sollte das Team dabei selbst in Abwesenheit des verletzten Schick eigentlich mit Leichtigkeit zustande bringen. <p> Wobei es auch für die Borussen derzeit alles andere als optimal läuft. Nach sieben Spieltagen liegen die selbsternannten Bayern-Jäger nur auf Rang 5. Die letzten beiden Liga-Spiele wurden nicht gewonnen, zuletzt gab es zu Hause gegen Hertha BSC nur ein 1:1. <p>  Gegen den Sport-Club hätte es die Mannschaft mit dem Verwalten des knappen Vorsprungs dagegen beinahe übertrieben: Vor heimischer Kulisse konnte nur dank des umgehend zurückschlagenden Julian Schieber der ohnehin befürchtete Fehlstart verhindert werden.  </pre> 


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<pre> Mit einem „Dreier“ würden sie sich weiter von Abstiegszone distanzieren und in Kontakt mit den Plätzen für die Europa League bleiben. Aktuell beträgt der Rückstand auf Rang 6 nur drei Punkte.  <p> Am Sonntag (15:30 Uhr) würde zum Abschluss der Hinrunde ein Unentschieden gegen den FSV Mainz 05 genügen, um auf einem fixen Champions League-Platz überwintern zu können. Doch auch die Rheinhessen haben einen Lauf und kämpfen um ein Ticket für einen internationalen Bewerb.  <p>  Und das nicht einmal zu Unrecht, denn – von der misslichen Tabellenlage einmal abgesehen — hat Gisdol bei den Hanseaten in kurzer Zeit bereits einiges bewegt. <p>  Hinzu kommt noch der Vorwurf, dass der HSV auch in der vergleichsweise starken ersten Stunde in spielerischer Hinsicht nicht viel zu bieten hat; so blieben die Angriffsbemühungen zuletzt auch im Breisgau wieder einmal auf gleichermaßen weite wie hohe Bälle beschränkt. <p>  Wer an eine Trendwende geglaubt hat, wurde am vergangenen Samstag schwer enttäuscht. Bei seinem Debüt als offizieller Nachfolger des entlassenen Dieter Hecking setzte es für den ehemaligen Interimscoach mit der 0:1-Heim-Pleite gegen Schalke den nächsten Nackenschlag. Damit sitzen die „Wölfe“ im Tabellenkeller fest.  </pre>


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<pre> Die nüchternen Pokal-Auftritte lassen jedenfalls vermuten, dass diese Durststrecke am Wochenende eine Fortsetzung finden wird.  <p> Die maue Rückrunden-Bilanz lässt jedoch bereits erahnen, dass auch bei den letzten Auswärtsfahrten nicht immer alles ganz nach Plan verlaufen ist — vielmehr waren die Dienstreisen der vergangenen Wochen zumeist mit kaum hilfreichen Unentschieden gepflastert.   <p> Nun braucht es zwar theoretisch nur einen etwas schwächeren Abend in der Hauptstadt, um umgehend wieder in mittelschweren Depressionen zu versinken — zunächst einmal darf Heiko Herrlich jedoch das seltene Glück genießen, eine neue Aufgabe mit Rückenwind anzugehen. <p>  Doch auch beim BVB findet man erstaunliche Statistiken. Die Terzic-Truppe konnte keines seiner letzten fünf Pflicht-Auswärtsspiele gewinnen: 3:3 in Stuttgart, 0:2 im Pokal in Leipig, 2:4 gegen Bayern, 2:2 auf Schalke und 0:2 bei Chelsea.  <p> Vor allem im Heimspiel dürfen sich die Schwarz-Gelben daher keine Blöße geben. Mit elf Siegen, einem Remis und einer Niederlage führen sie die Heimtabelle mit einem Torverhältnis von 38:13 nach 13 Spielen an. Nur Bayern (44) schoss mehr Tore, nur Union Berlin (9) und Freiburg (12) kassierten weniger Gegentore daheim.  </pre>


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<pre> Hoffenheim hat nach starkem Saisonbeginn deutlich abgebaut, für Tore sind die Sinsheimer aber stets gut.  <p> Jammern will der Cheftrainer aber keinesfalls, schließlich ist er mit dem bisherigen Saisonverlauf „sehr zufrieden“.  <p>  Hannover hat im bisherigen Saisonverlauf von neun Heimspielen nur eines verloren und fünf gewonnen — macht Rang 6 in der Heimtabelle. Aus den letzten fünf Heimspielen resultieren drei Siege und zwei Remis. <p>  Video: Erwartungsgemäß keine Punkte gab es für Mainz beim Duell mit dem FC Bayern. (Quelle: YouTube/FSV Mainz 05)  <p> Die nachgelieferten Erklärungen für das verbockte Ende mussten dann fast schon Zweifel an der Professionalität der Hoffenheimer Himmelsstürmer wecken — schließlich hatten diese offenbar gar nicht auf der Rechnung, dass sich das Torverhältnis noch als bedeutungsvoll erweisen kann.  </pre>


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